| Land | Xanthi, Griechenland |
| Jahr | 2022 |
| Betroffene Gruppe/Minderheit | Türkische Gemeinde in Westthrakien |
| Täter | Unbekannte Person |
| Fallart | Hassrede |
| Art der Handlung |
Verbaler Angriff |
| Medien | Traditionelle Medien (Printmedien, Radio, Fernsehen) |
| Reaktionen | Die Mitglieder und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen der türkischen Gemeinde in Westthrakien verurteilten die Hassrede gegen Zeybek einhellig, während die Behörden schwiegen. |
Kurzbeschreibung:
Der SYRIZA-Abgeordnete Hüseyin Zeybek wurde von einem Zuschauer, der sich während einer Live-Sendung des Lokalsenders Next TV aus Xanthi telefonisch in die Sendung „Anihti Grami“ (Offene Leitung) zugeschaltet hatte, mit dem Tod bedroht. Der Anrufer beschuldigte Zeybek, ein „türkischer Spion“ zu sein, und erklärte, er werde ihn „töten, falls es zu einem Krieg zwischen der Türkei und Griechenland käme“.
In einer Stellungnahme auf seinem Social-Media-Account verurteilte der Abgeordnete Hüseyin Zeybek den Drohenden und den Moderator der Sendung, Panos Papadopoulos. Zeybek erklärte, der Moderator habe das Gespräch mit dem Bürger fortgesetzt, anstatt dessen Aussagen zu verurteilen, wonach Morddrohungen im Live-Fernsehen alle Grenzen überschritten und die Hauptaufgabe der Medien darin bestehe, Demokratie zu verteidigen, nicht Hass zu schüren.
Weitere Informationen zu dem Fall erhalten Sie über die folgenden Links:
https://avim.org.tr/en/Bulten/DEATH-THREAT-TO-XANTHI-TURKISH-DEPUTY-ON-LIVE-BROADCAST
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