Über uns
Über hundert Millionen Einwohner Europas, davon rund fünfzig Millionen in der EU, gehören einer indigenen nationalen Minderheit, ethnischen Gruppe, regionalen oder sprachlichen Gemeinschaft an. Viele von ihnen können ihre Muttersprache nicht öffentlich verwenden und ihre Kultur und Identität nicht im gleichen Maße ausdrücken wie die Mehrheitsbevölkerung ihrer Region. Um diesen vielen Einzelpersonen und Gruppen Gehör zu verschaffen und ihre Probleme, Ängste und Herausforderungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, haben wir das Projekt „Minority Monitor“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts wollen wir die zahlreichen Verstöße gegen Minderheitenrechte in Europa aufzeigen, um unserem Traum einer Gesellschaft, in der alle Sprachen und Gemeinschaften gleichberechtigt, respektiert und wertgeschätzt sind, einen Schritt näher zu kommen.
Der Minority Monitor wurde eingerichtet, um indigenen nationalen Minderheiten und Sprachgemeinschaften in Europa eine gemeinsame Plattform zu bieten, auf der sie Verstöße gegen ihre Rechte öffentlich machen können. In Zusammenarbeit mit Akteuren aus verschiedenen Minderheitenbereichen zielt das Projekt darauf ab, die unterschiedlichen Herausforderungen, denen sich die verschiedenen Minderheiten in Europa gegenübersehen, zu identifizieren und zu analysieren sowie die Entwicklungen in den verschiedenen Bereichen der Minderheitenrechte zu beobachten. Letztendlich soll es dazu beitragen, wirksame Lösungen zu finden und gezielte Beispiele bewährter Verfahren aufzuzeigen.
Die Website „Minority Monitor“ bietet einen transparenten und prägnanten Überblick über Verstöße gegen Minderheitenrechte. Sie zeichnet ein umfassendes und aktuelles Bild der Situation von Minderheiten in Europa und sensibilisiert die Öffentlichkeit für Diskriminierung und Benachteiligung verschiedener Minderheiten. Insbesondere für kleinere Minderheiten oder spezifische Fälle, die der europäischen Öffentlichkeit wenig bekannt sind, stellt die Website eine wichtige Plattform dar, um die Öffentlichkeit auf ihre Probleme und Herausforderungen aufmerksam zu machen.
Es ist jedoch nicht unser Ziel, bestimmte Staaten zu provozieren oder sie wegen Gesetzesverstößen oder der Missachtung von Minderheitenrechten zu verurteilen. Vielmehr soll diese Website als Plattform und Informationsquelle dienen und gleichzeitig gezielte Lösungsvorschläge bieten. Dabei zeigen wir auf, wie die Situation von Minderheiten durch die Hervorhebung bewährter Verfahren und Lösungen wirksam verbessert werden kann.
Der Minderheitenmonitor ist als dynamische und sich stetig weiterentwickelnde Plattform konzipiert, die im Laufe ihres Bestehens eine wachsende Anzahl von Fällen von Minderheitenrechtsverletzungen aufzeigen wird. Gleichzeitig bietet sie beispielhafte Lösungsansätze für die in diesen Fällen beschriebenen Probleme. Dadurch leistet das Projekt einen erheblichen Mehrwert für die europäische Gesellschaft und trägt zur sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Europa bei.
Um eine umfassende und objektive Plattform bieten zu können, arbeiten wir mit zahlreichen Partnern zusammen, die uns auf neue Fälle aufmerksam machen und bewährte Verfahren bereitstellen. Die verschiedenen Akteure in Forschungseinrichtungen, Interessenvertretungen sowie Institutionen zur Beobachtung von Minderheitenrechten und natürlich die Minderheitenorganisationen selbst tragen dazu bei, einen kompakten und verständlichen Überblick und ein Netzwerk zu schaffen, das sowohl die problematischen Herausforderungen als auch die Vielfalt und Bereicherung nationaler Minderheiten in Europa aufzeigt.
Projektleiter
Die Föderale Union Europäischer Nationalitäten ( FUEN) ist Trägerin und Betreiberin dieser Seite. Mit dieser Website bietet die FUEN ihren über 100 Mitgliedsorganisationen, Partnern und Angehörigen indigener Minderheiten eine Plattform, um Fehlverhalten in der Minderheitenpolitik darzustellen und zu diskutieren. Die FUEN übernimmt jedoch keine Haftung für die Inhalte der hier präsentierten Beiträge, die von Partnerorganisationen und Dritten übermittelt werden.