| Land | Katalonien, Spanien |
| Jahr | 2017 |
| Betroffene Gruppe/Minderheit | Katalanen |
| Täter | Nationalpolizei, Guardia Civil und die allgemeine Öffentlichkeit |
| Fallart | Hassrede und Hasshandlung |
| Art der Handlung | Schriftliche Darstellungen & Demonstrationen |
| Medien | Online-Plattformen und/oder Kommunikationskanäle |
| Reaktionen | Keine Reaktion zur Unterstützung der katalanischen Minderheit |
Kurzbeschreibung:
Im Jahr 2017 entsandte das spanische Innenministerium Angehörige der Nationalpolizei und der Guardia Civil nach Katalonien, um die Mossos d'Esquadra bei der Aufrechterhaltung der Ordnung zu unterstützen, wie Minister Juan Ignacio Zoido erklärte. Vier Schnelleinsatzteams mit jeweils rund zwanzig Mitgliedern wurden von Sevilla und Madrid aus eingesetzt und sind auf dringende Einsätze spezialisiert.
Der Grund für die Konzentration der Polizeikräfte in Katalonien und insbesondere in Barcelona war das katalanische Unabhängigkeitsreferendum und die Pläne der Zentralregierung, dieses zu unterdrücken.
Als die Polizisten ihre regulären Einsatzgebiete verließen, wurden sie oft von der Menge mit herzlichen Abschiedsworten und aufmunternden Rufen empfangen. Spanische Flaggen wurden geschwenkt und Rufe wie „Los, holt sie euch!“ und „Katalonien ist Spanien!“ gerufen. Ähnliche Beiträge erschienen auch in den sozialen Medien.
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Foto
Reuters @https://www.aljazeera.com/features/2015/1/29/catalans-eye-new-independence-referendum