| Land | Polen |
| Jahr | 2018 |
| Betroffene Gruppe/Minderheit | Deutsche Minderheit |
| Täter | Hanna Bem |
| Fallart | Hassrede |
| Art der Handlung | Schriftlicher Angriff |
| Medien | Online-Plattformen und/oder Kommunikationskanäle |
| Reaktionen | Die Behörden lehnten eine Reaktion ab. |
Kurzbeschreibung:
Am 26.03.2018 erstattete SKGD Anzeige gegen Frau Hanna Bem bei der Staatsanwaltschaft.
Grund dafür war ein an SKGD gerichteter Brief, in dem Frau Bem schrieb:
„Ihr Nazi-Abschaum der Nazi-Mafia Gestapo und SS – ihr antipolnischen Nazi-Giftzwerge, verschwindet ein für alle Mal aus unserem heiligen polnischen Land! Ihr habt meine Großeltern ermordet, und für euch, ihr deutschen Gestapo-Leute, ist kein Platz auf dem heiligen polnischen Boden. Für den Kult des Verbrechers Hitler solltet ihr, ihr entarteten Szkops, vor ein Erschießungskommando gestellt und erschossen werden. Mein Vater hat den Nazi-Abschaum eurer Waffen-SS niedergestreckt. Und so soll es überall in Polen sein. Unsere polnische Bereitschaftspolizei wird dafür sorgen, dass euer Gestapo-Nazismus liquidiert wird. Und deutsche Nazis werden an den Bäumen hängen statt an Blättern.“
Am 20.04.2018 erhielt SKGD von der Stadtpolizei die Mitteilung, dass die Ermittlungen aufgrund weiterer notwendiger Maßnahmen verlängert würden. Einen Monat später, im Mai 2018, erhielt die Organisation jedoch eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft, in der diese die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ablehnte, da die Tat „keine Merkmale einer Straftat aufwies“.
Weitere Informationen zu dem Fall erhalten Sie unter:
Sozialkulturelle Gesellschaft der Deutschen in Opole, Schlesien
sekretariat@skgd.pl
Foto:
Screenshot bereitgestellt von SKGD